Newsletter vom 22.05.2017

 

vom 22. Mai 2017
 
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Liebe Freunde der Tiere,
 
Dänemark macht an seinen Stränden einen bemerkenswerten Vorstoß. Die Kommunen stellen nicht nur Mülleimer auf, sondern gehen einen Schritt weiter: Auf Hinweistafeln in dänisch, deutsch und englisch werden Zusammenhänge der zunehmenden Umweltvermüllung verdeutlicht und die Bürger zum Gegensteuern aufgerufen.
 
 
Wir halten dies für ein nachahmenswertes Projekt! Lesen Sie selbst den Aufruf auf den Tafeln und die dort abgedruckten Fakten:

Ein Stück Abfall weniger pro Tag bedeutet einen großen Schritt in Richtung eines saubereren Strandes!

Abfälle auf unseren Stränden verschwinden nicht von selbst. Bitte werfen Sie Abfälle in diesen Mülleimer! Helfen Sie dadurch mit, den Strand und Dänemark zu verschönern.

Sind Sie es auch leid, überall herrenlosen Abfall herum liegen zu sehen?

EIN Stück Abfall am Tag entsorgen! Ein sehr geringer Einsatz, um damit etwas Großartiges für ihre Umgebung zu tun.

Geben Sie sich selber das Versprechen, jedes Mal, wenn Sie am Strand sind, wenigstens ein Stück Abfall aufzusammeln, das jemand weggeworfen hat. Daraus werden richtig viele Stücke Abfall, wenn alle anderen Strandgäste das auch tun.
Sagen Sie ja zur Natur und begeistern Sie auch andere für diese Idee!

Und finden Sie nur zehn Menschen, die mitmachen wollen, sorgen Sie dafür, dass dem Strand und der Natur jährlich zehntausende Stück Abfall erspart bleiben.

Lassen Sie uns eine Welle von Säuberungsaktionen in Dänemark starten. Lassen Sie uns alle aktiv werden. Tragen Sie mit dazu bei und helfen Sie uns, dass Ihr Strandaufenthalt zum positiven Erlebnis wird. Ihre gute Laune hängt von Ihnen selbst ab. Helfen Sie mit, den Strand und Dänemark zu verschönern.
                                        
Werden Abfälle einfach in der Landschaft entsorgt, beginnen sie, in kleinere Teile zu zerfallen. Die Abbauzeit ist die Zeit, die es braucht, Dinge in der Natur verschwinden zu lassen. Einige Dinge verschwinden schnell, andere können viele Hundert Jahre dort liegen.

Organisches Material, meistens Dinge, die natürlich vorkommen, werden innerhalb von wenigen Wochen abgebaut. Das sind zum Beispiel Apfelkerngehäuse, Hundehinterlassenschaften, tote Tiere etc.

Anorganisches Material, meistens Dinge, die nicht in der Natur vorkommen, bleiben dagegen viele hundert Jahre dort liegen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Plastik, Glas und Metallstücke.

Der Abbau von organischem Material geschieht dadurch, dass Bakterien, Fliegen, Larven, Ameisen und andere Insekten anfangen, von dem Abfall zu „essen" und ihn dabei entweder zerkleinern oder zu anderen Produkten umformen. Bakterien und Insekten „lieben" es, organisches Material zu essen/abzubauen, und das ist der Grund, weshalb es schnell verschwindet.

Bakterien und Insekten fressen dagegen kein Plastik, Glas und Metall. Die meisten anorganischen Materialien werden überwiegend durch Verwitterung von Wind und Wetter abgebaut, und da das ein langwieriger Prozess ist, verbleiben diese Materialien viele Jahre in der Natur.

Wussten Sie, dass die Natur bis zu 10 Jahre braucht, um einen einfachen Eisstiel abzubauen?

Hier sind einige Beispiele der Abbauzeiten für Abfälle in der Natur
(Quelle: Institut für Umwelt):

 
Essensreste (z.B. Apfelkerngehäuse) und Hundehinterlassenschaften
2 Wochen
Apfelsinen- und Bananenschale
2-5 Wochen
Zeitungen
3-12 Monate
Milchkartons
Bis zu 2 Jahren
Eispapier
Bis zu 2 Jahren
Zigarettenstummel
1-5 Jahre
Kaugummi
Bis zu 5 Jahren
Eisstiele
Bis zu 10 Jahren
Materialien aus Nylon
30-40 Jahre
Kapseln
Bis zu 100 Jahren
Plastiktüten
10-500 Jahre
Plastikflaschen
10-500 Jahre
Aluminiumdosen
10-500 Jahre
Fahrräder
mehr als 1.000 Jahre
Flaschen und Glas
4.000-1.000.000 Jahre
 
Herzliche Grüße
für pro iure animalis
 
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos
 
 
Weitere Infos unter:
www.pro-iure-animalis.de

 
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