Widerrede III
Widerrede III - Neuerscheinung!

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Gunter Bleibohm

Widerrede III

Bemerkungen aus der Gegensicht

Aphorismen und Essays

ISBN 978-3-9818718-9-0 
Broschur  |  190 Seiten  |  Format 14 x 21 cm

EUR 18,80

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AKT
Aktion Konsequenter Tierschutz

 
Tierschutz ohne Vorurteile – die Aktion Konsequenter Tierschutz (AKT)

macht es seit fast 30 Jahren unbeirrbar vor.
 

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Wir informieren Sie über die Kernpunkte:

 
Zitat der Woche
Zitat zum Wochenende   

     S p a g a t c h r i s t e n . — Das Christentum lehrt mit seiner
Kernaussage, dass die Hierarchie aller Existenz mit Gott beginnt,
als Mittelbau den Mensch besitze und dieser wiederum
dem Leben der gesamten Natur übergeordnet sei, einen totalitären
fundamentalistischen Anthropozentrismus.
Gekrönt wird diese Hybrislehre dadurch, dass der Mensch das
Ebenbild Gottes sei, nur er eine unsterbliche Seele besitze,
die ihn auf ewiges Leben hoffen lasse und er die Krone der
Schöpfung und ihr letztendliches Ziel sei. Zudem sei nur ihm
eine Würde immanent, die vorrangig vor jeder anderen Lebensform
stehe und nur ihm sei tiefgreifende Begabung zur
Vernunft gegeben.
Der Alltags-Christ, geschmeichelt und eingebildet-selbstgefällig
durch diese vermeintliche göttliche Aufwertung seiner
Existenz, lebt und verkörpert weltweit den anthropozentrischen
Herrschaftsanspruch mit brutalster Radikalität und gnadenloser
Grausamkeit gegenüber Natur und nichtmenschlichem
Leben.
Einem extremen Spagat zwischen stringenter Vernunft und irrealem
Glauben ist hingegen der Tierschützer ausgesetzt, der
als Angehöriger dieser Konfession die Wirkungen der christlichen
Lehre gegenüber der Tierwelt beobachtet, an seiner
Beobachtung zutiefst leidet und ihre Folgen lindern möchte,
gleichzeitig aber weiterhin Christ sein und bleiben möchte.
Er ist ein Mensch, der sein intellektuelles Gewissen, sofern
überhaupt vorhanden, durch seine Zweigleisigkeit schamlos
entehrt und befleckt, sich gleichzeitig aber im Spiegel seiner
eigenen Bewertung rein, sauber und makellos sieht. Die persönlichen
Vorteile aus dieser Lehre im Diesseits und Jenseits
sind ihm zu verlockend und wiegen ihm zu schwer, als dass
er auf sie in seiner Gedankenwelt verzichten möchte, um sich
stattdessen auf den Pfad der konsequenten Vernunft zu begeben,
damit er diesem Vernichtungsglauben letztendlich aus
Gründen der Rationalität den Rücken kehre.
Er mutiert durch sein Verbleiben in der Scheinwelt des Glaubens
gleichzeitig zum Streiter gegen die Auswirkungen seiner
Religion und bleibt dennoch Förderer derselben.
Er lindert durch seinen Einsatz im Tierschutz die Krankheitssymptome
des Anthropozentrismus, gießt aber gleichzeitig
die Wurzel des Strauches, der diese verheerenden Krankheitsfrüchte
trägt.
Er ist der gespaltene Mensch, der auf dem schmalen Verbindungsgrat
zwischen Erkenntnis und Glauben residiert, er ist
der mittelbar Leidende an den Wirkungen seines Glaubens
und trotzdem der unmittelbar hoffende Glaubensanhänger,
er ist der Spagatchrist, ein Ignorant der Evidenz.
 

 Gunter Bleibohm, Aphorismen 

 
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Illusion Menschenwürde

Die Menschenrechte regeln die Beziehungen der Menschen untereinander und beschreiben einen globalen idealisierten Sollzustand für die Gattung Mensch. Sie betrachten den Mensch als isolierte Einheit, denn eine Verbindung zur übrigen Natur und den anderen Lebewesen wird in der Konvention ausgeklammert.
Die Präambel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ (Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948, vom Vatikan nicht unterschrieben!) spricht von angeborener Würde des Menschen, einer Würde, in deren Genuss das Individuum zufällig durch Geburt und durch eine Laune der Natur gelangt mit der Folge, dass ein angeborenes Faktum dauerhaft wirkt und vom Geburtsmoment bis zur Todesstunde vorhanden ist. Ein Bemühen, Erlernen oder ein Streben nach diesem Kriterium ist infolgedessen nicht notwendig, ein Verlust darüber hinaus ausgeschlossen.
Es ist zu fragen, was unter dem in dieser Erklärung undefinierten und nebulös-schwammigen Begriff der Würde zu verstehen ist

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