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Wir informieren Sie über die Kernpunkte:

 
Zitat der Woche
Zitat zum Wochenende   

 

     S e n n e r . — Wie kann solch eine Verlogenheit, solch eine
Heuchelei in einem Menschen existieren, ohne ihn gewissensmäßig
zu vernichten?
Der Senner ruft seine Kuh mit Namen, ruft sie Lina, sie reagiert,
kommt vertrauensvoll zu ihm, lässt sich das Fell von
ihm bürsten, folgt ihm.
Es ist der gleiche Senner, der später mit seinen Lina-Rufen das
Tier auf den Viehtransporter lockt, auf den Transporter zur Todesfahrt.
Es ist der gleiche Senner, der die ahnungslose, die
arglose Lina täuscht und hintergeht. Skrupellos nützt er das
Vertrauen des Tieres aus, skrupellos missbraucht er die Bindung
des Tieres an ihn, skrupellos wandelt er die bisherige
Zuwendung von einer Minute auf die andere in ihre existentielle
Vernichtung.
Er merkt es nicht, er fühlt es nicht und wenn er es verstehen
könnte, würde er es nicht glauben, dass er ein Verräter, ein
blutiger Henker ist – ein Judas der Natur, die Dornenkrone der
Schöpfung, eine Missgeburt der Evolution.
  

Gunter Bleibohm, Widerrede I   

    

 
Wer ist pia
Wer und was ist pro iure animalis?

pia Fuchs Hier finden Sie Informationen zu der Tierrechtsinitiative pro iure animalis!
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EDITION GEGENSICHT

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Was ist Antinatalismus?

Der Antinatalismus ist eine Moraltheorie, die eine von der Philosophie weitgehend verdrängte Frage aufnimmt: die Frage, OB Menschen existieren sollen. Während es zahllose Stellungnahmen zur Frage gibt, WIE die bereits existierenden Menschen leben sollen, haben sich nur wenige Denker mit der Frage beschäftigt, ob es eigentlich moralisch vertretbar ist, neue Menschen zu zeugen. Der Antinatalismus stellt in Frage, was selbstverständlich scheint: dass auch künftig Menschen gezeugt und geboren werden sollen. Auf den ersten Blick könnte diese Moraltheorie damit bedrohlich scheinen. Auf den zweiten Blick aber nimmt sie das folgende POSITIVE ZIEL und das nachstehende GEBOT ernster als andere Moraltheorien:

POSITIVES ZIEL
Keine Sterbenden mehr. Eine Welt ohne Kriege, Massenmorde und Krankheiten. Nirgendwo Schmerzensschreie. Und niemand, der Hunger oder Durst leidet.
Wer würde nicht unterschreiben, dass jede Person das ihr Mögliche tun sollte, um dieses Ziel zu erreichen?

GEBOT
„Handle nicht so, dass eine Person infolge deines Handelns sterben muss.“
Die allermeisten Personen beanspruchen für sich, stets so zu handeln, dass infolge ihrer Handlungen niemand sterben muss. Nun hat aber jede Person, die einen Menschen zeugte, bereits so gehandelt, dass ein Mensch als Konsequenz dieser Handlung sterben muss:  das eigene Kind. Und jedes Paar, dass entschlossen ist, einen Menschen zu zeugen, hat den Entschluss gefasst, so zu handeln, dass ein Mensch (das eigene Kind!) als Konsequenz dieser Handlung sterben muss.

weiter …
 

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