Jagd auf Golfplatz St. Wendel Drucken E-Mail


Tiere sterben für elitäres Hobby - Golfer St.Wendel planen Treibjagd - Dekadenz statt Tierschutz 

Erst exzessiver Landschaftsverbrauch auf Kosten von Natur und Tieren, nun wird auch noch ein Massaker unter ihnen angerichtet 

 

Am nächsten Sonntag (29.1.2012) werden sie hingerichtet: Wildschweine, denen immer mehr Lebensraum gestohlen wird, sogar für solch dekadente, naturverachtende "Hobbys" wie Golf. Der Golfplatz  St. Wendel wird abgesperrt - eine Treibjagd soll die Wildschweinbestände vernichten. 

Golf, ein Sport für eine elitäre Randgruppe unserer Gesellschaft, erfordert die Vernichtung umfangreicher Naturrefugien mit gleichzeitiger Vertreibung der "Einwohner" - der wildlebenden Tiere. Und genau die werden jetzt erschossen, eine Lösung, die im Kreis WND üblich ist: 

Auch die Kanadagänse am Bostalsee sollten erschossen werden, was nur durch massive Proteste aus der Bevölkerung sowie von Tierschützern verhindert werden konnte.  Wildschweine werden von Jägern teilweise im Wald gemästet, Sommerfütterungen sind keine Seltenheit, die Bestände werden künstlich erhöht, um die Notwendigkeit des eigenen "Hobbys" Jagen zu legitimieren. Wo doch (fast) jeder weiß: Mit Blei und Schrot lassen sich wildlebende Arten in ihren Beständen nicht nachhaltig reduzieren.

Hier setzt das dringend geforderte neue Jagdgesetz an, das der im Saarland üblichen Jägerdiktatur, unterstützt durch Parteilobbyismus, ein endgültiges Ende setzen würde. 

Wir fordern das Verbot dieses Vernichtungsfeldzugs gegen die Wildschweine in St. Wendel. Ein sich wandelndes Ökosystem kann nicht nach Gutdünken zurechtgeschossen werden. 

Nur massiver Druck durch Bevölkerung und Tierschutz auf die Hobbyjäger wird dauerhaft den Krieg in unseren Wäldern, auf Friedhöfen - und auf Golfplätzen - beenden können.

Quelle:
Die Tierfreunde e.V.- Ortsgruppe Saarland/ Saar-West
Hüngersbergstraße 29a
66578 Schiffweiler

 


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