Protestaktion gegen Stopfleber-Produkte Drucken E-Mail

fyler_stopfleber_titel.jpg "Die Stopfmast ist eine der grausamsten Methoden, um eine scheinbare Delikatesse – Foie Gras (französisch für "fette Leber") - herzustellen. Den Tieren wird täglich zwei bis drei Mal ein langes Rohr durch den Schlund direkt in den Magen eingeführt. Zwangsfütterung, bewusst herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar. Am Ende der Mastzeit ist ihre Leber so groß, dass sie kaum atmen oder sich bewegen können.", schreibt die große Tierschutzorganisation Vier Pfoten auf ihrer Internetseite.
 
Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass an diesem Beispiel wieder die Doppelmoral unserer heutigen Politik und Gesetzgebung in Perfektion demonstriert wird, indem die Produktion von Stopfleber in Deutschland verboten, der Import und der Verkauf in Restaurants und Supermärkten aber erlaubt ist.
Treffender als Bert Brecht mit seinem Diktum "Erst das Fressen, dann die Moral" kann man jedoch diesen absurden und ethisch abwegigen Spagat im Denken und Handeln nicht brandmarken.

Um diesem Tierqual-Thema aber ein konkretes Gesicht zu geben, starten wir eine Info- und Aufklärungskampagne und richten eine intensive Protestaktion gegen zwei "Gourmetrestaurants" (Deidesheimer Hof und Ketschauer Hof, beide im pfälzischen Deidesheim) in unserer Nähe, die sich - trotz Aufforderung - nicht von Stopfleberprodukten auf ihrer Speisekarte und in ihrem Angebot trennen mochten.

Beiteiligen Sie sich an unerer Protestaktion! Wir haben dazu einen Text vorbereitet, der an folgende
E-Mail-Adressen gesandt wird:

Hier gehts zu dem Protestmail ... 

Ketschauer Hof, Geschäftsleitung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Restaurant Ketschauer Hof: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Deidesheimer Hof: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Bürgermeister von Deidesheim, Herr Dörr: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Die Protestaktion ist beendet!
1402 Personen haben sich an der Aktion beteiligt!

         und

Hier gehts zur Dokumentation "Stopfleber-/Fettleberproduktion" ...


 


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EDITION GEGENSICHT

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Was ist Antinatalismus?

Der Antinatalismus ist eine Moraltheorie, die eine von der Philosophie weitgehend verdrängte Frage aufnimmt: die Frage, OB Menschen existieren sollen. Während es zahllose Stellungnahmen zur Frage gibt, WIE die bereits existierenden Menschen leben sollen, haben sich nur wenige Denker mit der Frage beschäftigt, ob es eigentlich moralisch vertretbar ist, neue Menschen zu zeugen. Der Antinatalismus stellt in Frage, was selbstverständlich scheint: dass auch künftig Menschen gezeugt und geboren werden sollen. Auf den ersten Blick könnte diese Moraltheorie damit bedrohlich scheinen. Auf den zweiten Blick aber nimmt sie das folgende POSITIVE ZIEL und das nachstehende GEBOT ernster als andere Moraltheorien:

POSITIVES ZIEL
Keine Sterbenden mehr. Eine Welt ohne Kriege, Massenmorde und Krankheiten. Nirgendwo Schmerzensschreie. Und niemand, der Hunger oder Durst leidet.
Wer würde nicht unterschreiben, dass jede Person das ihr Mögliche tun sollte, um dieses Ziel zu erreichen?

GEBOT
„Handle nicht so, dass eine Person infolge deines Handelns sterben muss.“
Die allermeisten Personen beanspruchen für sich, stets so zu handeln, dass infolge ihrer Handlungen niemand sterben muss. Nun hat aber jede Person, die einen Menschen zeugte, bereits so gehandelt, dass ein Mensch als Konsequenz dieser Handlung sterben muss:  das eigene Kind. Und jedes Paar, dass entschlossen ist, einen Menschen zu zeugen, hat den Entschluss gefasst, so zu handeln, dass ein Mensch (das eigene Kind!) als Konsequenz dieser Handlung sterben muss.

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