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Neues Landesjagdgesetz in Rheinland-Pfalz verabschiedet |
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„Wir erhalten nun ein zeitgemäßes Jagdrecht“, sagte Umweltministerin Margit Conrad (SPD) zur Verabschiedung des neuen Landesjagdgesetzes in Rheinland-Pfalz durch den Landtag. Es sei notwendig geworden, weil sich etwa die Wildbestände oder auch wildbiologische Erkenntnisse geändert hätten. „Dieses Jagdrecht bietet Lösungen für eine nachhaltige und attraktive Jagd“, betonte Conrad.
Dabei missachtet Conrad, dass kein einziger moderner wildbiologischer Aspekt in ihr neues Gesetz mit eingeflossen ist. In dem gesamten Entwicklungsprozess des nun verabschiedeten Gesetzesentwurf wurden an keinem Punkt Aspekte des Tierschutzes beachtet oder diskutiert; es waren nur Jäger und jägerfreundliche Stimmen zugelassen. Letztendlich kann behauptet werden, der Landesjagdverband (LJV) Rheinland Pfalz hat sich nun auch noch sein Landesjagdgesetz selbst gemacht. Denn anders kann es nicht gewertet werden, dass wesentliche Punkte zwischen dem LJV, Ministerin Conrad und Ministerpräsident Beck ausgehandelt wurden. Conrad hat fortwährend in der Öffentlichkeit kein Zweifel daran gelassen, dass ihr daran gelegen sei, die Jagd so einfach und so attraktiv wie möglich zu gestalten.
Im wesentlichen dienen die Änderungen dazu, die Jagd zu vereinfachen und zu intensivieren; also noch mehr Tierqual, noch mehr sinnloses Tiermorden in Wald und Flur, noch mehr Zerstörung unserer Umwelt, noch mehr Gefährdung der Bevölkerung durch Jäger! Die selbstherrliche Vorgehensweise von Frau Conrad ist ein Schlag ins Gesicht demokratischer Gepflogenheiten und ein Fußtritt für den Tierschutz!
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