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Die verratene Schöpfung - eine unendlich(e) traurige Geschichte: Kirche und Tierschutz
Immer Ärger mit Gottes unfähigem Bodenpersonal hier auf Erden.

von Ulrich Dittmann, 2010

"Himmelschreiende Ruchlosigkeit, mit welcher der christliche Pöbel gegen Tiere verfährt, sie lachend tötet, verstümmelt oder martert" - mit so deutlichen Worten formulierte schon im 19. Jahrhundert Arthur Schopenhauer die moralische  Verwerflichkeit des Menschen im Verhalten gegenüber seinen älteren Verwandten, den Tieren. Wahrlich, für Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern ein Menschengesicht.  Zu ergänzen wäre dazu lediglich: Und die „Kronjuwelen der Schöpfung“, die Pfaffen im schwarzen Gewand, segnen all das unchristliche Wüten der „Dornenkrone Mensch“  per hoheitsvoll zelebrierten anthropozentrischen Kanzelreden willfährig ab - denn bekanntlich gibt es für den Homo sapiens keine größere Lust und Freude, als eine  öffentliche, hochpriesterliche Würdigung des eigenen Tuns und Bestätigung seines vermeintlich  einzigartigen Wertes.

Es erzeugt  Gänsehaut, in welch traurigem, Gottes Schöpfung verhöhnenden Anthropozentrismus viele Kirchenchristen und Priester gefangen sind. Lebensverachtende Formulierungen, wie gerade im Katholischen Katechismus gebraucht, fordern förmlich, gar wörtlich, dazu auf, Leid und Schmerz empfindende tierische Mitgeschöpfe als bloße "Ressourcen" anzusehen. "Tiere, Pflanzen (...) sind von Natur aus zum gemeinsamen Wohl der Menschheit  bestimmt" (Nr. 2415), oder, "... man darf sich der Tiere zur Ernährung und Herstellung von Kleidern bedienen (...) und medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen(!) Grenzen sittlich zulässig..." (Nr.2417) oder, "... ist es unwürdig, für sie (Tiere) Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte". (Nr. 2418)

Albert Schweitzer  hat all diesen Möchte-gern-Ethik-Aposteln in dieser Sache den selbstaufgesetzten Heiligenschein der Menschheit ganz tief über die Ohren gezogen: "Wie die Hausfrau, die die gute Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht hereinkomme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstellte, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen".

Probleme gibt es weniger mit dem Himmlischen Hausherrn,  sondern allzeit mit Gottes unfähigem Dienstpersonal hier auf Erden. Die Verkommenheit der Amtskirchen steht seit Jahrhunderten - bis heute - denen der weltlichen Entscheidungsträger in nichts, aber in gar nichts nach.

Man vertritt und praktiziert schlicht eine „Ethik“ des Terrors gegen die Mitgeschöpflichkeit:
Pfarrer Reinald Fuhr, Evang. Kirchengemeinde Hüttenfeld bezeichnet die Jagd als sein "jagdliches Hobby".  Pastoren predigen und  jagen in Personalunion, oder halten, der grünen Zunft sich schlicht prostituierend, gotteslästerliche Hubertusmessen ab, segnen vieltausendfach gewissenlosen Tiermord und bagatellisieren sich anbiedernd nach hier eingeschleppte anachronistische Sitten, wie betäubungsloses Schächten von Tieren.
Siehe Beitrag der Frankfurter Rundschau vom 6. Juli 2002, "Kirche wirbt um Verständnis fürs Schächten" : Pfarrer Wegner und Landwirt  Roos, Umweltreferenten der `Ev. Kirche in Hessen und Nassau´ preisen in diesem Beitrag skandalös und devot-anbiedernd  das archaische betäubungslose Schächtmetzeln als "relativ naturnahe Tötung"  u.a. "...weil die demütige Haltung des Schlachtenden, die Ruhe der Prozedur und der Anrufung Allahs bei muslimischen Metzgern wesentlich zur Angstvermeidung beitragen könne". Phantasien, die man eher orientalischen Märchenerzählern, denn den Hirnwindungen eines evangelischen Pfarrers zutrauen würde - ein hanebüchenes Geschwafel, das nur noch als gotteslästerliche, blanke Verhöhnung der gequälten Kreatur angesehen werden kann.   
 
Oder man verschachert wie einst Judas für einige Silberlinge ein Grundstück an ein Forschungszentrum.  Dies wurde auf Anfrage des „Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V.“   ( www.arbeitskreis-tierschutz.de )  von Pastor Dr. Johannes Neukirch, Pressesprecher der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, kürzlich ausdrücklich bestätigt  - und ermöglicht so, nach Manier eines vornehmen Schreibtischtäters, auf diesem nunmehr zum „Blutacker“ mutierten Kirchengelände künftig grauenhafte Tierexperimente. Auch hier wäscht man sich frommselig, ohne Unrechtsbewusstsein, die Hände in Unschuld.

Kann man sich einen Jesus vorstellen, der  tief gebeugt über einem aufgeschnittenem, stöhnenden Versuchtier eilfertig ein blutiges Skalpell führt - abgeschottet hinter Stahltüren der hauptsächlich an ihren Dividenden interessierten Pharmaindustrie?
Oder einen jagenden Jesus mit einem Gewehr, der mit vor Schießgier zittriger Hand, Hasen, Rehe (oder auch böse Jagdkonkurrenz - "Raubzeug", wie Nachbars Katze oder Hund) und anderes Getier "anschweißt", d.h. anschießt, verletzt, verkrüppelt? Denn viele Tiere bleiben nicht sofort tot "im Feuer" liegen, sondern krepieren erst elend nach Tagen oder Wochen unter furchtbaren Qualen. Oder einen Jesus mit einem fettbeschmierten Metzgermesser in der Hand, Fleischfetzen von Gedärmen und Sehnen schabend?
Oder kann man sich einen Jesus ausmalen, von Ammoniakdünsten umwabert, in den KZ-Hühnerhaltungen zuerst die Eier einsammelnd, danach durch Tierleichen watend die noch lebenden ausgelaugten elenden Tierkörper knochenbrechend in Plastikkörbe verpackend, um Gottes Sohn dann schließlich - siehe oben - mit einem Metzgermesser in der Hand in einem Schlachthaus wiederzufinden ? Diese Frage sei auch an Pastor Michael Dübbers der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Südfeld/Holstein gerichtet, der sich nicht schämte zu Ostern 2010 als besonders „Event“ Lammbraten in seiner Kirche anzubieten.

Es war und ist die Diskrepanz zwischen hehren Worten, heuchlerischen Kanzelreden - und dem dann tatsächlichen unchristlichem, lebensverachtenden Handeln der Amtskirchen, das rechtschaffene Menschen abstößt, schlicht anekelt. Man verkündet so das Evangelium ähnlich glaubhaft wie ein Metzger, der eine vegetarische Lebensweise predigt. So kehrt man eine pharisäerhaft propagierte "christliche Nächstenliebe" mit weihevoll und salbungsvoll verbrämten Worthülsen auf schlicht beschämende  Art und Weise lebensverachtend  förmlich in den Schmutz.

Wer, wenn nicht die Amtskirchen, die auf ihren angehäuften weltlichen Schätzen brütenden selbsternannten Vertreter des Christentums, wären mehr prädestiniert, sich unmissverständlich und engagiert für die von Gott geschaffene Welt mit all seinen Geschöpfen - Menschen wie Tieren und Pflanzen  - einzusetzen ? Jesus wäre gewiss an ihrer Seite! War es nicht Jesus, der Tierhändler, Krämerseelen und Kleingläubige mit heißem Herzen aus dem Tempel jagte!

Geheim gehaltene alte Schriften (apokryphe Evangelien) zeugen von einer umfassenden Tierliebe Jesu. Weshalb werden diese unterschlagen und von der Amtskirche nicht anerkannt?

Weil man es sich seit Jahrhunderten zusammen mit weltlichen Machthabern - Wasser predigend, Wein saufend - bequem eingerichtet hat und ungern Pfründe freiwillig aufkündigt. Statt sich mit Macht und heiligem Zorn für die Gesamtgeschöpflichkeit Gottes einzusetzen, ist die Amtskirche taub für die Schreie der geschändeten Kreatur. Seit jeher sind von ihr bestenfalls laue Lippenbekenntnisse zu vernehmen  -  abgesehen von einigen wenigen einzelnen, mutigen kirchlichen Stimmen, wie sie die Vereinigung „Aktion Kirche und Tiere  e.V. - AKUT“ (http://www.aktion-kirche-und-tiere.de)  vorbildlich repräsentiert.  
Vielleicht als schöngeistigen Ausgleich, präsentiert der Klerus im Gegenzug dafür den Gläubigen Jahr für Jahr zu Weihnachten ein rührseliges, öffentlich aufgeführtes Bühnenstück im Altarraum, ein harmonisches Miteinander zwischen göttlichem Christkindlein in der Krippe und den Tieren. Ochs, Esel und Schafe sind die standardisiert auserwählten Mitgeschöpfe, die einmal jährlich anbetend zusammen mit Hirten und Königen, geschützt und friedlich, Jesus zu Füßen liegen dürfen.- Die Realität des heutigen, verlogenen, brutalen Alltagsgeschehens, dem die Tiere ansonsten millionenfach ausgesetzt sind, findet hingegen denkbar wenig Erwähnung.

Die Amtskirche braucht bei Laune gehaltene Christen, gutmütige, unkritische Zahler der Kirchensteuer, zwangseingetrieben von Vater Staat  - ein sich gegenseitig seit Jahrhunderten genial (unter-)stützendes Konglomerat.
Doch die Fassade bröckelt. Ungemach dräut. Immer mehr ernsthafte Christen erwachen aus tradierter Duldungsstarre und drängen befreit aus den Fesseln der Amtskirche. Wie auch Hans Apel. Einst Bundesminister für Verteidigung und für Finanzen sowie ehemaliger evangelischer Kirchenvorstand, ist er aus der Amtskirche aus- und in eine Freikirche eingetreten. In seinem Buch "Volkskirche ohne Volk" stellt er fest: "Wenn Menschen nach Gott suchen, suchen sie immer weniger bei der Evangelischen Kirche.(...) Neue Religiosität manifestiert sich vor allem außerhalb der beiden Großkirchen." Und er liest der Amtskirche tüchtig die Leviten: "Für ihr weitgespanntes Netz ihrer Sozialeinrichtungen  - Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser zahlen der Staat und ihre Benutzer bis zu 95 Prozent der anfallenden Kosten. Insofern werden die Kirchensteuerzahler systematisch belogen, wenn ihnen vorgegaukelt wird, nur durch ihre Zahlungen würde die sozialkaritative Arbeit der beiden Großkirchen ermöglicht". Und weiter, "... kirchliche Außenseiter  und Sinnvermittler, die neu auf den Markt drängen, sollen durch Verleumdungen und Verdächtigungen kleingehalten werden". Die "Drecksarbeit" der "Sektenbeauftragten" - so Apel wörtlich - werde die Volkskirche aber nicht retten.-

Die heute vorliegenden Bibeltexte vermelden keinesfalls das schiere vom Himmel gefallene Wort Gottes, wie manche wohl noch glauben. Es handelt sich um Übersetzungen von Übersetzungen und Abschriften von Abschriften. Viele pfuschten in den „Heiligen Schriften“ nach wohl kalkuliertem Gutdünken herum. Belegt ist, dass allein in der Vulgata, der Bibelübersetzung von Hieronymus (um 400 n. Chr.)  etwa  3500 (!) Stellen verändert und verfälscht wurden (s.u.a. Karl-Heinz Deschner ´ Der gefälschte Glaube´).
Schriften der Urchristen - die man bis heute versucht, sehr zielgerichtet zu diskreditieren (ähnlich dem Schicksal  vieler Naturreligionen!) - belegen ein Vegetariertum und eine allumfassende Nächstenliebe, die auch Tiere umfasste.

Diese Lehren liegen heute von den Hohepriestern des Kirchentums zertreten am Boden und man huldigt einem Vatikan, der im Zeitalter von Aids und die Erde verschlingenden Menschenmassen, Präservative verteufelt! Eine Lizenz für religiös-fanatische, skandalöse Verwirrtheiten beanspruchen - wie man hier sieht - nicht nur Islam und Judentum.
Man denkt und handelt heute „evangelisch“ oder „katholisch“ oder sonstigem selbst zusammen gebasteltem Möchte-gern-Christentum - aber nicht mehr christlich. Ein ernsthaft gelebtes Gutsein im besten Sinne des Wortes - die Intention aller Religionen -  “…orientiert  sich nicht an der Hautfarbe, der Zahl der Beine noch der Behaarung der Haut. Denn ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind (schon) weitaus verständiger und mitteilsamer als ein Kind, das eine Woche oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn es nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht: Können sie denken oder sprechen, sondern können sie leiden?“ (Jeremy Bentham 1748-1832).
Dem ist nichts hinzuzufügen. Moral, Ethik und gelebte Nächstenliebe sind nicht nach beliebigem Gutdünken anwend-  und teilbar.  

Die Amtskirche, armselig fixiert auf die "Krone der Schöpfung" und unfähig über den Tellerrand anthropozentrischen Denkens zu blicken, ist leider ein unglaubwürdiger Torso. Nimmt es Wunder, dass immer mehr Christen die morsch gewordenen Gemäuer der Kirche verlassen? Menschen- und Tierschutz gehören in göttlichem Sinne untrennbar zusammen. Und Christsein definiert sich keinesfalls zwingend über die Zugehörigkeit zu einer Großkirche.
Dieser schmerzhafte Lernprozess wird der Kirche nicht erspart bleiben:  Gott ja, Amtskirche nein - nur so kann der Leitspruch für ernsthafte (!) Christen heute lauten.-

Verwiesen wird auf weiterführende Literatur von Hubertus Mynarek (Kritiker kontra Kriecher – Menschenverachtung in den christlichen Kirchen),  Eugen Drewermann (Der tödliche Fortschritt), oder Karl-Heinz Deschner und seine einzigartige, groß angelegte Dokumentation "Kriminalgeschichte des Christentums".
                                                                                                             
 V.i.S.d.P.: Ulrich Dittmann / April 2010

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Und hier nachstehend noch einiges Passendes zu diesem Thema „zur Auswahl“ !!!
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Es ist ja so einfach…

Im Grunde könnten wir alle "Heiligen Schriften" der verschiedenen Religionen, oder auch langatmige philosophische Abhandlungen über Moral und Ethik, einstampfen, wenn wir uns an dem alle Werte umfassenden schlichten Sprichwort, "Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu", orientieren würden.
Der daraus folgende, logische Umkehrschluss, "Was du willst, das man dir tu, das füg auch anderen zu", beinhaltet auch das Gebot einer allumfassenden Nächstenliebe zu allen unseren kleinen tierischen Mitgeschwistern, was Albert Schweitzer so trefflich mit vier Worten, als die "Ehrfurcht vor dem Leben" definierte.
Es ist ja so einfach.
Alles ist vielfach gesagt und geschrieben - und auch allen bekannt. Logischerweise wäre ein solches Leben auch im Sinne eines Schöpfergottes. Doch offenbar ist der Mensch unfähig, all das in dicken Büchern verstaubende, hehre Gedankengut im Alltag umzusetzen.

Horst Stern brachte die Tragik des Miteinanders der Geschöpfe hier auf Erden, auf seine unnachahmliche Art, ätzend punktgenau formuliert, zum Ausdruck: Für die unter der Knute des Homo sapiens stöhnende Tier- und Naturwelt, ist die Spezies Mensch so "überflüssig wie ein Kropf".
Ulrich Dittmann /  2003
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Gebt acht auf die Tiere, auf die Rinder, auf die Schafe, auf die Esel; glaubt mir, auch sie haben eine Seele, sind auch Menschen, nur dass sie ein Fell tragen und nicht sprechen können.
Frühere Menschen sind es, gebt ihnen zu essen, behandelt sie gut. Gebt acht auf die Olivenbäume und die Weinfelder, ... sie waren früher Menschen, aber viel, viel früher und haben kein Erinnerungsvermögen mehr.
Doch der Mensch hat es, und daher ist er Mensch.
 (Nikos Kazantzakis - Rechenschaft vor el Greco)
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Denn das Schicksal der Menschen und das Schicksal der Tiere ist ein- und dasselbe: Die einen sterben so gut wie die anderen, und sie haben alle den gleichen Odem, und einen Vorzug des Menschen vor den Tieren gibt es nicht. Alles geht an denselben Ort; alles ist vom Staube geworden und alles kehrt zum Staube zurück. Wer weiß denn vom Lebensodem des Menschen, ob er aufwärts in die Luft emporsteigt und vom Lebensodem des Tieres, ob er nach unten zur Erde hinabfährt?
 (Prediger 3 : 19 – 21, Menge)
                                                                                                                        
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Die Grausamkeit gegen Tiere und auch die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist nach meiner Ansicht eine der schwersten Sünden des menschlichen Geschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Ich habe niemals an diese Millionen von still und geduldig ertragenen Leiden denken können, ohne von ihnen bedrückt zu werden. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn er selbst leidet?
Romain Rolland 1866 - 1944 (Nobelpreisträger für Literatur)

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Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch nicht ein Auto, wenn man in eine Garage geht. 
 “Das kleine Licht” (von Ute Langenkamp) Dez. 2008

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