Living Planet Report 2016 Drucken E-Mail

 

Living Planet Report 2016

Der Living Planet Report ist eine globale Bestandsaufnahme über den Zustand der Welt. Die Ergebnisse des Reports 2016 sind alarmierend: Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr, als die Erde bereithält. Setzt sich dieser Verbrauch ungebremst fort, sind 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Unser stetig wachsender Hunger nach Ressourcen frisst die Zukunft der nächsten Generationen auf.
Doch die Auswirkungen des Raubbaus zeigen sich heute schon immer dramatischer mit Dürren und Extremwettern, Hungersnöten und Artensterben. Vier der neun ökologischen Belastungsgrenzen, in deren Rahmen Lebensräume stabil bleiben, sind schon jetzt überschritten: beim Klimawandel, der Biodiversität, der Landnutzung sowie den biogeochemischen Kreisläufen von Stickstoff und Phosphor.
Unser Planet steht vor dem Burn-out.

Den ganzen Report finden Sie hier: http://www.wwf.de/living-planet-report/

 


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EDITION GEGENSICHT

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Einige Zitate zum Antinatalismus

 

Friedrich Nietzsche: Die Geburt der Tragödie

Es geht die alte Sage, dass König Midas lange Zeit nach dem weisen Silen, dem Begleiter des Dionysus, im Walde gejagt habe, ohne ihn zu fangen. Als er ihm endlich in die Hände gefallen ist, fragt der König, was für den Menschen das Allerbeste und Allervorzüglichste sei. Starr und unbeweglich schweigt der Dämon; bis er, durch den König gezwungen, endlich unter gellem Lachen in diese Worte ausbricht: »Elendes Eintagsgeschlecht, des Zufalls Kinder und der Mühsal, was zwingst du mich dir zu sagen, was nicht zu hören für dich das Ersprießlichste ist? Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das Zweitbeste aber ist für dich – bald zu sterben.

 

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