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vom 14. Juni 2014
 
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Liebe Freunde der Tiere,
 
was wäre, wenn ... alle Facetten und Auswüchse der Jagd der Bevölkerung bekannt wären?

Eine wichtige und zentrale Frage. Denn wie viele Jagdkritiker und Jagdgegner stellen wir uns regelmäßig die Frage wie es sein kann, dass ein solch abseitiges und perverses Treiben in unserer Gesellschaft existieren kann.
Das Denken und die Meinungsbildung innerhalb unserer Gesellschaft wird maßgeblich durch die Medien geprägt - darin dürfte Konsens bestehen. Würde also über die Jagd gleichermaßen intensiv berichtet, wie z.B. über das "Dschungelcamp", Fußball, Verfehlungen von B-Promis und sonstigen Nebensächlichkeiten, hätte das Thema das Potential zum Aufreger zu werden. Widerliche und schockierende Bilder würden über die Mattscheiben flimmern und in den Printmedien zu sehen sein. Personen mit zweifelhafter psychischer Disposition müssten in Mikrophone sprechen, um die journalistische Ausgewogenheit zu gewährleisten. Vielleicht hätte dies dann das Potenzial, den Durchschnittsdeutschen - wenn auch nicht als agiler Revolutionär bekannt - etwas wachzurütteln. Vielleicht.
Anfang des Jahres hat das ZDF einen Beitrag, der dieses Potenzial birgt, gesendet (http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1593&Itemid=108). Der MDR, der eigentlich nachziehen wollte, ist in der lodengrünen Protestwelle nach der ZDF Ausstrahlung eingeknickt, hat den Austrahlungstermin verschoben und angeblich seinem Material einen neuen Schnitt verpasst. Ein weiteres Beispiel für die hier geforderte Art des Jounalismus ist der BBC-Beitrag über Jagdtourismus, den SPIEGEL-TV gesendet hat.
Sehen Sie dazu hier: http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1716&Itemid=108

Also: Was wäre, wenn regelmäßig das Thema Jagd in Dokumentationen auf der Basis von investigativem Jornalismus zu sehen wäre und in Talkrunden bei Lanz, Plasberg & Co. sich regelmäßig Jäger und Jagdfunktionäre die Blöße geben dürften?

Dann würde wahrscheinlich auch bald auffallen, dass das angeblich hohe Ansehen der Jagd und der Jäger dem Wunschdenken der Jagdverbände und deren Mitglieder entspringt. Angeblich sagt eine Umfrage aus dem Jahr 2011, dass mehr als 80% der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz der Jagd entgegenbringen. Auf diese Umfrage kapriziert sich erneut der Deutsche Jagdverband in seiner Stellungnahme zu den Positionen des NABU zur Jagd. Lesen Sie dazu hier: http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1715&Itemid=108

Also: Was wäre, wenn im Zuge einer seriösen Durchleuchtung der Jagd ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut eine repräsentative und Zielgerichte Umfrage zur Akzeptanz der Jagd durchführen würde?

Im Zuge all dessen würde dann auch bald auffallen, wie Behörden und Justiz mit dem gesamten Bereich Jagd umgehen. Eine Pressemeldung wie unsere vom 26.05.2014 - wir berichteten schon (http://www.pro-iure-animalis.de/pressemeldungen/26052014_jagdwaffen.pdf) würde dann sicher auch ein Medienecho finden.

So schließt sich der kleine Kreis unseres "Was wäre wenn ..."-Gedankenspiels.
Jeder geneigte Leser kann selbst in einer stillen Stunde dieses Spiel für sich fortsetzen, um so die Abgründe und die Manipulationen in unserer Gesellschaft für sich zu erkennen und einzuordnen. Klar: Erkenntnis schmerzt und ruft bisweilen Ohnmacht und Verzweiflung hervor. Ein Leiden, das den Eingelullten erspart bleibt ...

Zum Schluss eine erfreuliche Meldung: Das Tierheim Iserlohn bezieht eindeutig Stellung gegenüber Jägerinnen und Jäger. Lesen Sie dazu hier: http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1717&Itemid=108

In diesemm Sinne -


herzliche Grüße
für pro iure animalis
 
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos
 
 
Weitere Infos unter:
www.pro-iure-animalis.de

 
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Kontakt:
Dr. Gunter Bleibohm
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Illusion Menschenwürde

Die Menschenrechte regeln die Beziehungen der Menschen untereinander und beschreiben einen globalen idealisierten Sollzustand für die Gattung Mensch. Sie betrachten den Mensch als isolierte Einheit, denn eine Verbindung zur übrigen Natur und den anderen Lebewesen wird in der Konvention ausgeklammert.
Die Präambel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ (Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948, vom Vatikan nicht unterschrieben!) spricht von angeborener Würde des Menschen, einer Würde, in deren Genuss das Individuum zufällig durch Geburt und durch eine Laune der Natur gelangt mit der Folge, dass ein angeborenes Faktum dauerhaft wirkt und vom Geburtsmoment bis zur Todesstunde vorhanden ist. Ein Bemühen, Erlernen oder ein Streben nach diesem Kriterium ist infolgedessen nicht notwendig, ein Verlust darüber hinaus ausgeschlossen.
Es ist zu fragen, was unter dem in dieser Erklärung undefinierten und nebulös-schwammigen Begriff der Würde zu verstehen ist

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