DJV nimmt STellung zu NABU-Positionen Drucken E-Mail

Der Deutsche Jagdverband (DJV) veröffentlichte eine Stellungnahme zu dem Positionspapier zur Jagd des NABU. Diese Stellungnahme ist – wie zu erwarten – in weiten Teilen grotesk. Es erübrigt sich auf die einzelnen Punkte einzugehen, der NABU hat in seinem Positionspapier recht weitreichend die wichtigsten Punkte thematisiert und ausgearbeitet.
Lesen Sie hier:
http://www.djz.de/r30/vc_content/bilder/firma447/Downloads/2014_04_10_djv-stellungnahme_nabu-position.pdf
http://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/jagd/131212-nabu-positionspapier-jagd.pdf

Einen Punkt möchten wir jedoch herausgreifen. Der DJV und die gesamte Jägerschaft berufen sich immer wieder auf eine Umfrage des ifA-Institut aus dem Jahr 2011, die angeblich die hohe Akzeptanz der Jagd in der Bevölkerung belegt. Wer diese Umfrage. Das Interessante ist, dass in dieser Umfrage keine Frage gestellt wurde, welche sich direkt auf die Akzeptanz der Jagd bezieht.
Hier die Umfrage aus dem Jahr 2011: http://medienjagd.test.newsroom.de/ergebnisse_djv_umfrage_2011__presse.pdf

Resultierend aus der Umfrage zu dem Ergebnis zu kommen, dass bei über 80% der Bevölkerung die Jagd hohe Akzeptanz findet, ist schlicht unseriös. Ein Link auf die Umfrageergebnisse wird in der Stellungnahme des DJV – wohl aus gutem Grund – nicht angeben. Zu offensichtlich würde dann die Täuschung werden ...
 


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Illusion Menschenwürde

Die Menschenrechte regeln die Beziehungen der Menschen untereinander und beschreiben einen globalen idealisierten Sollzustand für die Gattung Mensch. Sie betrachten den Mensch als isolierte Einheit, denn eine Verbindung zur übrigen Natur und den anderen Lebewesen wird in der Konvention ausgeklammert.
Die Präambel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ (Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948, vom Vatikan nicht unterschrieben!) spricht von angeborener Würde des Menschen, einer Würde, in deren Genuss das Individuum zufällig durch Geburt und durch eine Laune der Natur gelangt mit der Folge, dass ein angeborenes Faktum dauerhaft wirkt und vom Geburtsmoment bis zur Todesstunde vorhanden ist. Ein Bemühen, Erlernen oder ein Streben nach diesem Kriterium ist infolgedessen nicht notwendig, ein Verlust darüber hinaus ausgeschlossen.
Es ist zu fragen, was unter dem in dieser Erklärung undefinierten und nebulös-schwammigen Begriff der Würde zu verstehen ist

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