Neues von der Jagd aus dem Landkreis Kusel Drucken E-Mail


Seit dem letzten Jahr ist wieder so einiges im Kreis Kusel passiert. Zum Beispiel der Streit um den "illegalen Zaun" einer Jagdgegnerin, die die Jagd auf allen ihren Grundstücken verbieten lassen will. Der Streit schaffte es bis ins Fernsehen und war wochenlang Thema in der örtlichen Presse. Aktuell steht der Zaun immer noch und die Diskussionen gehen weiter. 

Über ein anderes Ereignis im Kuseler Land wurde ebenfalls sehr emotional gestritten. Ein Jäger lies es zu, das sein Jagdhund ein angeschossenes Reh zu tote biss.  Zufällig vorbeikommende Spaziergänger mussten diesen Vorfall mit ansehen, filmten das Geschehen und erstatten Anzeige. Der Jäger widersprach den Aussagen der Zeugen und behauptete, das Reh war schon verendet, bevor sein Jagdhund das Reh erreichte.

Auch die Polizei hatte von einem nicht alltäglichen Vorfall berichtet. Bei einem Jäger wurde bei einer Fahrzeugkontrolle in Lauterecken ein unterladenes Jagdgewehr gefunden. Das heißt, es befand sich scharfe Munition in der Waffe. Auch hier wurde eine Anzeige erstattet.  Andere Vorfälle mit Jägern, wurden uns vertraulich mitgeteilt. Vorfälle die Leider nicht beweisbar sind, weil die Anrufer oder Erzähler nicht genannt werden möchten oder weil es keine Zeugen gibt. Da waren zum Beispiel die platt gestochenen Reifen am Fahrzeug eines Jagdgegners, der zufälligerweise kurz vorher in der Nähe illegale Fütterungen entdeckte. 

Diese Vorkommnisse zeigen uns, dass sich immer mehr Menschen mit dem Thema Jagd auseinandersetzen bzw. auseinandersetzen müssen.  Vor allem solche Fütterungen sind ein brisanter Aspekt und stehen immer wieder im Interesse derer, die sich melden. Ortskundige Naturfreunde zeigen uns Plätze, an denen oft illegale Fütterungen angelegt wurden. Hier finden Sie einige aktuellen Fotos aus verschiedenen Revieren mit Futterautomaten, riesigen Mengen Zuckerrüben, Trester, Mais, Getreide oder Backwaren. Auch die Wildbeobachtungskameras sind Thema im Kreis Kusel. Eine Kamera, die in einem Naturschutzgebiet direkt an einem Wanderweg installiert war, wurde nachdem der Kreisjagdmeister davon unterrichtet wurde, vom Jäger entfernt. Er war vermutlich nicht gerade begeistert davon und hat sich mit  einem bizarren Brief bei dem Entdecker der Kamera "bedankt" - siehe unten. (Im Interesse des Verfassers des Briefes, haben wir die persönlichen und örtlichen Angaben unkenntlich gemacht.) Nach all den Ereignissen, bleibt zu hoffen, das die Jäger im Kreis Kusel endlich erkennen, das es engagierte und anders denkende Nichtjäger gibt, mit denen sie sich sachlich und ernsthaft auseinandersetzen müssen.

 

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Es ist völlig sinnlos, sich mit ihnen darüber zu unterhalten, sie verstehen es nicht, sie können es nicht verstehen, denkt er, sie hören es, aber es sickert nicht in das Herz, in den Verstand, ergreift  nicht ihr Denken, noch weniger ihr Handeln  und sie wollen es auch nicht verstehen und werden es auch in nächster Zukunft nicht verstehen. Es ist genauso nutzlos mit ihnen über Ethik zu reden, über ethisches Verhalten zu diskutieren, weil sie es nicht begreifen, ist es doch von ihren stupiden Verhaltensweisen, von dem, was sie von ihren Eltern und Großeltern gelernt und übernommen haben, weiter entfernt, als die Lebensbedingungen eines Millionärs vom harten Existenzkampf der Menschen in einer römischen Vorstadthochhaussiedlung. ...

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