Trophäenjagd: Reisen um zu töten Drucken E-Mail

 

Trophäenjagd: Reisen um zu töten

 
Zu den Ausstellern der jährlichen Jagd- und Outdoor-Messe "FISCHEN JAGEN SCHIESSEN", die aktuell bis zum 16. Februar in Bern stattfindet, gehören auch zahlreiche Jagdreiseveranstalter.

Geschätzte 2000 Schweizer JägerInnen pro Jahr reisen nach Afrika, Zentralasien oder in die USA, um Büffel, Elefanten und Bären ihrer Trophäen wegen zu schiessen. Der Schweizer Tierschutz STS hat die Hintergründe des Jagdtourismus recherchiert und er appelliert an die Jägerschaft, auf Jagdreisen ins Ausland und insbesondere auf die Teilnahme an tierschutzwidrigen Jagdpraktiken zu verzichten.

Selbstbewusst, in Grosswildjäger-Attitude mit toten Büffeln, mit Eisbären, denen noch das Blut aus dem Maul rinnt, unter frisch abgetrennten Elefanten-Stosszähnen oder rittlings auf dem niedergestreckten Löwen sitzend posieren sie auf Fotowänden an den Ständen der Jagdreiseanbieter: Männer - und zunehmend auch Frauen - die sich für viel Geld einen "All inclusive"-Jagdurlaub in Namibia oder Kanada geleistet haben und nun mit der erlegten Beute prahlen. In Jagdzeitschriften finden sich unzählige Inserate. Man kann in Russland dem hierzulande vom Aussterben bedrohten Auerhuhn nachstellen, in Schwellen- und Entwicklungsländern wie Tadschikistan oder der Zentralafrikanischen Republik auf exotische Wildtiere schiessen, "Wachteln im Paket" in Serbien oder "Taubenabschüsse unlimitiert" in Argentinien buchen. Alleine in Afrika erlegen Jagdtouristen jährlich rund 105'000 Tiere

Lesen Sie den ganzen Text mit Photos und ausführlichem pdf hier:
 
http://www.antijagd.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=516:trophaeenjagd-reisen-um-zu-toeten&catid=85:news&Itemid=664

 


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