ZDF nimmt Stellung zu den Vorwürfen aus der Jägerschaft Drucken E-Mail


Die Reportage „Jäger in der Falle“ des ZDF (siehe hier) hatte heftige Wellen ausgelöst. Die Jägerschaft, vorweg der Deutsche Jagdverband, sind Sturm gegen das ZDF und den Redakteur der Sendung gelaufen. Ein Shit-Storm wurde seitens der Jäger im Internet losgetreten und im Zuge dessen wurden Falschbehauptungen aufgestellt. Ziel war es, eine sachliche Medienberichterstattung zu unterbinden.

pro-iure-animalis hatte hierzu zu einer E-Mail-Protestaktion gegen den Deutschen Jagdschutzverband aufgerufen (siehe hier), an der sich über 1000 Personen beteiligt haben.

Nun äußert sich der Redakteur des Beitrags, Herr Berndt Welz, zu den Vorwürfen der Jägerschaft:

 

Sehr geehrter Herr Reinwald,

im Internet haben Sie in einem sogenannten „Faktencheck“ einen email-Verkehr mit mir unvollständig widergegeben. Damit forcieren Sie die falsche Behauptung, von ZDF-Seite wären Dreharbeiten bei einer Drückjagd im Saarland abgesagt worden.

Fakt ist:

Von meiner Seite habe ich die Dreharbeiten im Saarland für die ZDF Dokumentation planet e „Jäger in der Falle“ zugesagt. Darüber gibt es eine ausführliche Korrespondenz mit Herrn Hoffmann vom saarländischen Jagdverband. Mein Team und ich hatten schon alles in die Wege geleitet und uns ausführlich mit den saarländischen Jägern über den Drehbeginn verständigt, sogar über die Erbsensuppe zu Mittag. Auch die offizielle Einladung wurde uns zugesandt.

Die Absage vom Deutschen Jagdverband mit der Begründung „Sicherheitsbedenken“ kam deshalb völlig überraschend.

Ich fordere Sie hiermit zur Rücknahme Ihrer offensichtlich falschen Darstellung  auf, die rufschädigend ist und zudem noch meine Persönlichkeitsrechte verletzt.  Alternativ erteile ich Ihnen die Erlaubnis, den Schriftwechsel bezüglich der Drückjagd im Saarland vollständig zu veröffentlichen.

Bezüglich der „Stolpersteine“, die mir bei meinen Recherchen in den Weg gelegt wurden,  kann ich Ihnen gerne meinen email-Verkehr  mit Jägern zur Verfügung stellen, in denen diese sich über die Verweigerung der Jäger beschweren, dem ZDF-Team auf einer Drückjagd Rede und Antwort zu stehen. Auch da gebe ich Ihnen von meiner Seite her die Erlaubnis diesen email-Verkehr zu veröffentlichen.

Ich gehe davon aus, dass Sie sich umgehend um eine Richtigstellung bemühen und behalte mir vor, diesen Brief auch anderen Interessierten öffentlich zugänglich zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Berndt Welz

 


Share |

EDITION GEGENSICHT

Stichwortsuche

+++ NEWS +++ NEWS

 

Illusion Menschenwürde

Die Menschenrechte regeln die Beziehungen der Menschen untereinander und beschreiben einen globalen idealisierten Sollzustand für die Gattung Mensch. Sie betrachten den Mensch als isolierte Einheit, denn eine Verbindung zur übrigen Natur und den anderen Lebewesen wird in der Konvention ausgeklammert.
Die Präambel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ (Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948, vom Vatikan nicht unterschrieben!) spricht von angeborener Würde des Menschen, einer Würde, in deren Genuss das Individuum zufällig durch Geburt und durch eine Laune der Natur gelangt mit der Folge, dass ein angeborenes Faktum dauerhaft wirkt und vom Geburtsmoment bis zur Todesstunde vorhanden ist. Ein Bemühen, Erlernen oder ein Streben nach diesem Kriterium ist infolgedessen nicht notwendig, ein Verlust darüber hinaus ausgeschlossen.
Es ist zu fragen, was unter dem in dieser Erklärung undefinierten und nebulös-schwammigen Begriff der Würde zu verstehen ist

weiter …