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Von Wölfen, Schießwütigen und angewandtem Naturschutz
Neue Studien zeigen, dass Wölfe viel besser als menschliche Jäger geeignet sind, Wildbestände gesund zu erhalten.

KURT KOTRSCHAL  (Die Presse)

Die großen Beutegreifer spielen einerseits entscheidende Rollen in der Erhaltung ihrer Ökosysteme, andererseits dünnen ihre Bestände weltweit immer mehr aus: auskonkurrenziert oder schlicht vernichtet von uns Menschen. Dies zeigt eine neue Studie eines Expertenkonsortiums um William Ripple von der Universität Oregon, eben publiziert im Wissenschaftsjournal „Science“.

Die 31 größten Fleischfresser der Welt (über 15 Kilogramm Körpergewicht) spielen ganz wichtige Rollen in den Nahrungsnetzen. Sie beeinflussen die großen Pflanzenfresser und sorgen so für eine Fülle von ökologischen Nischen, die von einer Vielfalt an Tieren und Pflanzen besiedelt werden können. Jagd ist also tatsächlich „angewandter Naturschutz“ – würde sie etwa hierzulande vor allem von Wölfen ausgeübt.

Den ganzen Artikel finden Sie Hier:
http://diepresse.com/home/meinung/wisskommentar/1551308/Von-Wolfen-Schiesswutigen-und-angewandtem-Naturschutz

 


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Was ist Antinatalismus?

Der Antinatalismus ist eine Moraltheorie, die eine von der Philosophie weitgehend verdrängte Frage aufnimmt: die Frage, OB Menschen existieren sollen. Während es zahllose Stellungnahmen zur Frage gibt, WIE die bereits existierenden Menschen leben sollen, haben sich nur wenige Denker mit der Frage beschäftigt, ob es eigentlich moralisch vertretbar ist, neue Menschen zu zeugen. Der Antinatalismus stellt in Frage, was selbstverständlich scheint: dass auch künftig Menschen gezeugt und geboren werden sollen. Auf den ersten Blick könnte diese Moraltheorie damit bedrohlich scheinen. Auf den zweiten Blick aber nimmt sie das folgende POSITIVE ZIEL und das nachstehende GEBOT ernster als andere Moraltheorien:

POSITIVES ZIEL
Keine Sterbenden mehr. Eine Welt ohne Kriege, Massenmorde und Krankheiten. Nirgendwo Schmerzensschreie. Und niemand, der Hunger oder Durst leidet.
Wer würde nicht unterschreiben, dass jede Person das ihr Mögliche tun sollte, um dieses Ziel zu erreichen?

GEBOT
„Handle nicht so, dass eine Person infolge deines Handelns sterben muss.“
Die allermeisten Personen beanspruchen für sich, stets so zu handeln, dass infolge ihrer Handlungen niemand sterben muss. Nun hat aber jede Person, die einen Menschen zeugte, bereits so gehandelt, dass ein Mensch als Konsequenz dieser Handlung sterben muss:  das eigene Kind. Und jedes Paar, dass entschlossen ist, einen Menschen zu zeugen, hat den Entschluss gefasst, so zu handeln, dass ein Mensch (das eigene Kind!) als Konsequenz dieser Handlung sterben muss.

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