Tierschutz in der Regierungsverantwortung Drucken E-Mail

 

Welche Partei nimmt Tierschutz ernst?

 

 

Kramp-Karrenbauer bedient die Jägerlobby und ist auf Stimmenfang bei den Saarjägern, Wahlkampf auf Kosten des Tierschutzes!
Zurück in die Steinzeit der Jäger und Sammler, Frau Ministerpräsidentin???

 

Menschen für Tierrechte Saar e.V. und Die Tierfreunde e.V. / Saarland haben die Parteien sehr konkret zu bestehenden tierschutzrelevanten Problemen und deren Lösungen befragt.

Die Reaktionen sind nun da und wurden von uns tabellarisch zusammengefasst.

Wer ein detailliertes Interesse am Originaltext der Fragen und auch Antworten der Parteien hat – der findet ebenfalls im Anhang die ausführliche Dokumentation hierzu.

Es war absehbar, dass die Vorstellungen zum Thema Tierschutz sehr divergieren – da ist lapidar und nichts sagend von „ergebnisoffener Diskussion“ bis zu kompetenten, konkreten Stellungnahmen alles vertreten.

Jeder Wähler kann sich nun selbst ein Bild über die Vorstellungen der einzelnen Parteien machen – und er entscheidet an der Wahlurne für oder gegen den Schutz unserer Mitlebewesen.

Schockierend resistent gegen jegliche Fortschritte beim Tierschutz zeigt sich die CDU mit Frau Kramp-Karrenbauer. Wahlkampf, sogar bei den Jägern des Saarlandes, O-Ton: „Anpassungen bei Jagdgesetz werden nur in Übereinstimmung mit der VJS vorgenommen“ (Quelle Saarjäger.de) – noch nie hat eine Interessengruppe selbst ihr eigenes Gesetz gemacht! Mit der CDU wird’s möglich! Wahlkampf auf Kosten derer, die keine Stimme haben – der Wildtiere. Blamabel, inkompetent und enttäuschend - für unser Land und die CDU.

Naturgemäß belegt die Reaktion der Grünen eine solide Kompetenz und Sachkenntnis in tierschutzrelevanten Themen, was auch die Arbeit zu Zeiten der Regierungsverantwortung eindrucksvoll gezeigt hat.

Die Piratenpartei sowie die Linken wollen ebenfalls – den im Grundgesetz festgeschriebenen – Tierschutz voranbringen, ganz im Gegensatz zur FDP, die wahre Horrorszenarien in Sachen Anpassung des Jagdgesetzes an eine fortschrittlich orientierte Gesellschaft verbreitet. Wie weit die SPD mit ihrer jagdpolitischen Sprecherin Anke Rehlinger – die es sich nicht nehmen lässt auf jeder Jägerversammlung zu erscheinen und sich für die Jäger positioniert – weiterhin in Richtung Boykott eines neuen Jagdgesetzes verbiegt, wird sich nach der Wahl zeigen.

Tierschutz ist in der Mitte der Bevölkerung angekommen. Die Menschen sind bei diesem Thema höchst sensibilisiert. Der Wähler erwartet – mit Recht – Tierschutzpolitik und tierschutzrelevantes Verhalten auch und gerade von der Politik.

Und wir alle haben die Macht an der Urne für – oder eben gegen eine Politik zu stimmen, die u. a. Tiere als Ware, Füchse als Schädlinge, Wildtiere entweder als Trophäen, im Zoo und Zirkus als Schau- und Belustigungsobjekte und Tierversuche als unvermeidbar verkauft.

Das Studium der beiden Anhänge bietet eine breite Basis für diese Entscheidung!

Dokumente:
- Wahlprüfsteine Übersicht
- Detaillierte Antworten zu den Wahlprüfsteinen

Quelle:
Pressemeldung "Die Tierfreunde e.V. - Ortsgruppe Saarland" vom 06.03.2012

 


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Einige Zitate zum Antinatalismus

 

Friedrich Nietzsche: Die Geburt der Tragödie

Es geht die alte Sage, dass König Midas lange Zeit nach dem weisen Silen, dem Begleiter des Dionysus, im Walde gejagt habe, ohne ihn zu fangen. Als er ihm endlich in die Hände gefallen ist, fragt der König, was für den Menschen das Allerbeste und Allervorzüglichste sei. Starr und unbeweglich schweigt der Dämon; bis er, durch den König gezwungen, endlich unter gellem Lachen in diese Worte ausbricht: »Elendes Eintagsgeschlecht, des Zufalls Kinder und der Mühsal, was zwingst du mich dir zu sagen, was nicht zu hören für dich das Ersprießlichste ist? Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das Zweitbeste aber ist für dich – bald zu sterben.

 

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