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Österreich: Keine Jagd auf meinem Grundstück!

Mündliche Verhandlung vor dem Österreichischen Verfassungsgerichtshof – Ausführliche Stellungnahme von Prof. Reichholf


Am 20.06.2017 wurde vom Verfassungsgerichtshof eine mündliche Verhandlung über die Beschwerden von vier niederösterreichischen Grundstücksbesitzern durchgeführt. Diese wollen aus ethischen Gründen es verbieten lassen, dass auf ihren Grundstücken gejagt wird. Vertreten wurden dabei zwei Waldviertler Eigentümer vom Rechtsanwalt Mag. Christian Aichinger und die Beschwerdeführer aus der Nähe von Melk und Raum Wiener Neustadt von Mag. Stefan Traxler.

 

Von den Anwälten wurden drei Auskunftspersonen genannt, die der Jagd kritisch gegenüber stehen:

 

* Dr. rer. nat. Dipl. Ing. Dipl. Ökologe Karl–Heinz Loske, Ornithologe, Umweltsachverständiger und ehemaliger Jäger

* Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer, Jagdethiker, Tierarzt und ehemaliger Jäger

* Univ.Prof. Dr. rer. nat. Josef H. Reichholf, Zoologe, Ornithologe und Evolutionsbiologe, Verfasser zahlreicher Fachbücher

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Jäger besser verstehen: Aggression Drucken E-Mail

 

Jäger besser verstehen: Aggression 

Menschen jagten Wildtiere seit Jahrtausenden hauptsächlich während klimatischen Notzeiten.

 

Im Laufe der Zeit hat sich jedoch die Begründung für die Jagd stark verändert. Jagdaktivitäten dienten früher als Mittel für Nahrung, Kleidung, wirtschaftliche Notwendigkeit, Vergnügen und als Ritual.

Die IG Wild beim Wild konzentriert sich insbesondere auf die Tierquälerei bei der Jagd als Hobby- oder Freizeitaktivität das, was zu einem zunehmend sehr umstrittenen Zeitvertreib geworden ist und von der Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr vorbehaltlos unterstützt wird.

Heute kann sich praktisch niemand mehr an positive Jagdvorfälle erinnern, die zum allergrössten Teil das Helferbild des Jägers untermauern.

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Initiative fordert „Wildhüter statt Jäger“ Drucken E-Mail

 

Initiative fordert „Wildhüter statt Jäger“

 

Die Jagd im Kanton Zürich soll in ihrer heutigen Form endgültig abgeschafft werden.

Künftig sollen nur noch professionell ausgebildete Wildhüter eingesetzt werden. Dies fordert die kantonale Volksinitiative „Wildhüter statt Jäger“ der Tierpartei Schweiz (TPS).

Der Kanton Zürich soll „ein kantonweites Wildtier-Management mit professionell ausgebildeten Wildhütern“ einführen, das die Hobby-Jagd ersetzt. Dabei soll die natürliche Regulierung des Wildtierbestandes im Vordergrund stehen. Bei kranken oder verletzten Wildtieren dürften nur vom Kanton angestellte Wildhüter eingreifen.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier: https://wildbeimwild.com/2017/01/21/initiative-fordert-im-kanton-zuerich-wildhueter-statt-jaeger/

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Jäger besser verstehen: Psychopathie Drucken E-Mail

Was für ein Mensch kann sich daran erfreuen, einem anderen Lebewesen das Leben zu nehmen?

Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht unwahrscheinlich, aber was wäre, wenn die gleiche verzerrte Psychologie, die einen Mann dazu bringt, einem Fuchs nachzujagen und ihn zu erschiessen, einen Mann auch dazu bringen könnte, in ein Haus einzudringen und den Menschen darin ein Messer in den Körper zu rammen?

Diese Mörder sind unter uns. Sie sind Militärbeamte, Tierärzte, Gynäkologen, Zahnärzte und leiten Pfadfindergruppen.

Serienmorde und Tierjagden sind sich erschreckend ähnlich. Der Wildtierforscher und Autor Gareth Patterson* weist darauf hin, dass sich beide Täter gerne in gewaltverherrlichenden Bildposen zeigen. Jagdzeitschriften sollen Jäger angenehm erregen und gewaltsame Fantasien der Jagd und Tötung der Beute hervorrufen. Sie sind voll von Bildern von Jägern, die triumphierend über den Tieren stehen, die sie abgeschlachtet haben. Die Botschaft dahinter ist offensichtlich: Töte etwas – oder doch eher jemanden – und auch du kannst wahre Größe erreichen.

Auf ganz ähnliche Weise holen sich Serienmörder ihre Inspiration oft aus dem Bereich der Bondage-Pornografie. Dennis Rader war besessen von Gewaltdarstellungen von Männern, die Frauen dominieren. Er befeuerte damit seine Fantasien, Frauen zu fesseln und sie anschliessend zu töten. Die Fantasie wich schliesslich dem wahren Leben. Und genauso erging es anderen Mördern, wie z. B. Ted Bundy.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: https://wildbeimwild.com/2016/12/20/jaeger-besser-verstehen-psychopathie/

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Erschreckende Statistik: Tote und Verletzte durch Jäger und Jägerwaffen 2016 Drucken E-Mail

 

Erschreckende Statistik: Tote und Verletzte durch Jäger und Jägerwaffen 2016

 

Seit dem Jahr 2001 dokumentiert die Initiative zur Abschaffung der Jagd die Opfer von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen. Auch in diesem Jahr schockierten Meldungen über Menschen, die von Jägern erschossen wurden, die Öffentlichkeit: 2016 gab mindestens 13 Tote durch Jäger und Jägerwaffen. Das sind weniger, als in den vorangegangenen Jahren: 2015 waren es mindestens 23 Tote, 2013 25 und im Jahr 2013 sogar mindestes 40 Tote. Liest man die Todesmeldungen, so fällt auf, dass es sich dabei weniger um klassische Jagdunfälle (»Jäger verwechselt Jäger mit Wildschwein«), sondern vor allem um bewaffnete Beziehungstaten (»Jäger erschießt Ehefrau«, »Jäger erschießt Lebensgefährtin und sich«, »Ex-Frau erschossen«, »Jäger erschießt Nebenbuhler und sich selbst«, »Bewaffneter Streit in Jägerfamilie«) handelt. Vor dem Hintergrund einer ganzen Reihe von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen sowie der bewaffneten Gefährdung Unbeteiligter fordert die Initiative zur Abschaffung der Jagd: Abschaffung der Hobbyjagd JETZT!

Bei nicht-tödlichen Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen nehmen neben klassischen Jagdunfällen (»Jäger schießt Jäger auf Fuchsjagd an«, »Jäger schießt sich ins Bein«) vor allem Berichte über die Gefährdung Unbeteiligter erschreckend zu. Meldungen wie »Schüsse am Spazierweg«, »Bewaffneter Jäger im Schwimmbad«, »Junge gerät in Fuchsfalle«, »Nachbar angeschossen« schlugen große Wellen in der Öffentlichkeit. 

Gerade bei Erntejagden (mehrere Jäger umstellen ein Feld, um während der Ernte auf fliehende Tiere zu schießen) sowie bei Treib- und Drückjagden häuften sich Autounfälle durch vor Jägern fliehenden Tieren, außerdem kam es zu gefährlichen Einschüsse in Häuser und Autos: »Auto während Treibjagd beschossen«, »Treibjagd - Autofahrerin lebensgefährlich verletzt«, »Kugel schlägt in Werkstatt ein«, »Wildschweinjagd: Schuss auf Terrasse«, »Wildschweinjagd: Einschussloch in Haus«. 

Jährlich werden den Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften über 800 Jagdunfälle (andere Quellen sprechen von bis 1600) gemeldet. Tödliche Beziehungsdramen mit Jagdwaffen (Jäger erschießt Frau oder Nachbarn) gelten nicht als Jagdunfall, sondern als Straftat. Weder der Jagdverband noch staatliche Behörden noch das statistische Bundesamt führen Statistiken über Tote und Verletzte durch Jagd und Jägerwaffen. Jäger zählen nur die »Strecke« der getöteten Tiere, nicht aber die menschlichen Opfer ihres blutigen Hobbys.

Tote durch Jäger und Jägerwaffen

Die Meldungen, die Sie im Folgenden lesen, wurden aufgrund von vorliegenden Presseberichten erstellt. Dies kann sicherlich einerseits zu Fehlerquellen führen, andererseits niemals alle Fälle erfassen kann. Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Die Dunkelziffer liegt sicherlich höher. Denn gerade bei Familientragödien („Ehefrau erschossen“) wird selten bekannt, woher der Täter die Schusswaffe hatte, ob er also Jäger oder Schütze war.

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Nein zur Jagd Drucken E-Mail
 
Nein zur Jagd
 
 


mit freundlichem gruss

Wild beim Wild

+41 79 236 95 81

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Fuchsbandwurm: Jagd ist Teil des Problems Drucken E-Mail

 

Fuchsbandwurm: Jagd ist Teil des Problems

Posted: 06 Dec 2015 08:18 AM PST

Dag Frommhold
Regelmäßig wird in den Medien über den Fuchsbandwurm berichtet – bisweilen in einem Ton, der an Hysterie grenzt. Grund dafür dürfte nicht zuletzt die Pressearbeit der Jagdverbände sein, die die Angst vor dem Parasiten gezielt schüren, um die Jagd auf Meister Reineke zu rechtfertigen. Tatsächlich kann man sich vor dem Fuchsbandwurm jedoch mit einfachen Mitteln schützen. Und Forschungsergebnisse zeigen, dass die Fuchsjagd das Risiko für den Menschen keinesfalls verringert, sondern es sogar ansteigen lässt.
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Hintergrundinformationen zur Fuchsjagd Drucken E-Mail


Hintergrundinformationen zur Fuchsjagd (PDF)

von www.wildtierschutz-deutschland.de und www.schonzeit-fuer-fuechse.de

 
Wissenschaft contra Jagd Drucken E-Mail

Wissenschaft contra Jagd

In den letzten Jahren und Monaten hat sich aus den zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung heraus kristalliert, dass viele Menschen den Jägerlügen teils immer noch Glauben schenken.
Damit sich das ändert, sollte eine Gegenüberstellung der Jägerargumentation den wissenschaftlichen Erkenntnissen möglichst einfach und prägnant sein. Daher gibt es nun die Rubrik „Wissenschaft contra Jagd“ (http://www.abschaffung-der-jagd.at/luege-und-wahrheit.htm). Vorerst beschränkt sich die Darstellung auf Rotwild, Fuchs und Wildschweine.

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Der Jäger als Retter der Natur und Wohltäter der Menschen Drucken E-Mail


Der Jäger als Retter der Natur und Wohltäter der Menschen

Das Bild des Jägers in der öffentlichen Sichtweise glich, romantisch verklärt durch Filme á la  „Der Förster vom Silberwald“, in den ersten Jahren nach Kriegsende dem Bild eines  knorrigen, unbeugsamen Wächters über Wald und Tierwelt. In seiner schmucken Uniform, die dem Jäger selbst am meisten half, den gedanklichen Übergang aus der Göringschen Heger- und Pfleger-Philosophie in die demokratische Nachkriegszeit zu erleichtern, präsentierte er sich als Respektsperson, der in seinem Revier jedes Tier persönlich kannte und nur alte und kranke Rehlein durch einen Gnadenschuss von ihren Leiden erlöste. Ein wahrhaft guter Mensch, ein Tierfreund schlechthin.
Aber die Zeiten änderten sich. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entstand in weiteren, meist betuchteren Bürgerschichten das Verlangen, aufgestaute Destruktionstriebe legal ausleben zu können und dabei parallel die vertraute geistige Uniformierung faschistoider Traditionen weiter zu pflegen. Was lag näher, als sich den Jägern anzuschließen, boten sie doch die gewünschten geistigen und optischen Voraussetzungen. Die Jagdverbände wurden nun zusehends von dem begüterten Bürgertum unterwandert, zumal diese Herrschaften dann ihren Sonderstatus durch großvolumige Geländewagen sogar auf Waldwegen zeigen dürfen, nachdem Golf und Tennis zum Massensport verkommen sind.

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Grundthesen zur Jagd Drucken E-Mail

Ökonomisch-ökologischer Rahmen
-  Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd auf der einen Seite sowie die Zersiedelung unberührter Naturlandschaft auf der anderen Seite sind primär verantwortlich für die drastische Reduzierung der Artenvielfalt.
-  Intensive Agrarwirtschaft raubt der Tierwelt den Lebensraum; überlebende Tiere werden durch ausufernde Bejagung sukzessive an den Rand des Aussterbens getrieben....

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