Archiv 2010
Harte Zeiten für Wildtiere - Jagd stört die Winterruhe Drucken E-Mail
Mittwoch, 29. Dezember 2010

Harte Zeiten für Wildtiere - Jagd stört die Winterruhe

Der Landesjagdverband Baden-Württemberg ruft in einer Pressemeldung "Harte Zeiten für Wildtiere" vom 30.11.2010 Spaziergänger und Natursportler (!) dazu auf, auf den Wegen zu bleiben und das Wild nicht zu stören. Der im Winter verminderte Stoffwechsel erfordert besondere Ruhe für Wildtiere. Jede Störung des Wildes verbraucht dringend für diese nahrungsarme Zeit benötigte Ressourcen. Von Jägern, die massiv in die Winterruhe der Tiere eingreifen, kein Wort vom Landesjagdverband.

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In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz Drucken E-Mail
Donnerstag, 23. Dezember 2010

ETN-Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern schreibt
zum alljährlichen Weihnachtsfest:

Vor Gott sind alle Geschöpfe gleich, in der katholischen Kirche haben Tiere jedoch keinen Platz.

Immer wieder erleben wir in unserer Tierschutzarbeit, wie grausam und brutal mit Tieren umgegangen wird. Besonders in Süd- und Osteuropa, also in den katholisch-orthodoxen Ländern,  müssen wir immer wieder erleben, dass ausgesetzte Hunde und Katzen auf der Straße ihrem Schicksal überlassen werden, ohne Liebe und Fürsorge, meist Opfer von Hunger, herannahenden Autos oder brutaler Gewalt werden. So viele von ihnen werden geschlagen, eingesperrt, ein Leben lang an der Kette gehalten und misshandelt. Wie oft fand ich in Spanien schon Hunde und Katzen, denen man die Augen ausgestochen, die Schwänze oder die Ohren abgeschnitten hatte. Von den Tiertötungsstationen, den „Perreras“, in denen jedes Jahr hunderttausende Tiere teils bei lebendigem Leib verbrannt werden, ganz zu schweigen.

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Vorbild Holland Drucken E-Mail
Sonntag, 19. Dezember 2010

Hollands Wildtiere können aufatmen: Denn ab April 2002 ist die Jagd dort weitgehend abgeschafft. Hintergrund: In den Niederlanden wurde 1998 das »Flora- und Faunawet« verabschiedet, ein neues Naturschutzgesetz, das die meisten Tierarten ganzjährig unter Schutz stellt. Wildschweine, Füchse, Marder, nahezu alle Vogelarten und auch Rehe und Hirsche dürfen mit dem Inkrafttreten der Gesetzgebung seit April 2002 nicht mehr gejagt werden. Selbst das in die Kritik von Tierschützern geratene niederländische Königshaus will künftig auf Treibjagden verzichten. Die Naturschützer von »Faunabescherming« begannen schon 1976 mit der Gründung einer Stiftung und der Herausgabe einer Zeitschrift, die vier- mal im Jahr erscheint. Bereits 1977 wurde die parlamentarische Initiative ins Leben gerufen ...
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Spaltpilze blockieren Engagement für die Tiere Drucken E-Mail
Sonntag, 19. Dezember 2010


Was ich derzeit in der Tierrechtsbewegung erleben muss, ist das genaue Gegenteil von dem, was gut für die Tiere ist. Viele "Tierrechtsbewegte" haben es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht, das was noch an Bewegung vorhanden ist, so weit wie irgend möglich zu zerschlagen. Dabei gehen sie sehr aktiv und aggressiv vor.

So fing es an: Herabwürdigung von Vegetariern

Angefangen hat es damit, dass es einige "Tierrechtsbewegte" darauf anlegten, die Vegetarier, die (noch) keine Veganer sind, aus ihren Reihen wegzumobben und zu diskreditieren. Diese - ich nenne sie mal "Hardcore-Veganer" - brachten mit großer Energie und professioneller Öffentlichkeitsarbeit die Parole heraus, dass Vegetarier für die Tiere schlimmer seien, ...

Den gesamten Beitrag von Bernd Höcker finden Sie hier!

 
Verstecktes Leid – Der qualvolle Weg vom Schwein zum Fleisch Drucken E-Mail
Sonntag, 19. Dezember 2010


Sie stehen inmitten einer tollen Landschaft, verborgen zwischen Wäldern und Wiesen, oder auch in Industriegebieten... Flachbauten mit wenigen kleinen Fenstern, dafür mit auffälligen Abluftrohren auf dem Dach. Wohl kaum jemand fragt sich, welche Funktion diese Gebäude haben und was sie beherbergen – dass darin Tiere gehalten
werden, die ein trauriges Dasein fristen müssen, vermutet niemand. Und doch ist es eine traurige Realität: es handelt sich um konventionelle Schweinemastanlagen, in denen wehrlose Mitgeschöpfe einem kurzen, fremdbestimmten Leben voller Qual ausgesetzt werden. Auf engstem Raum, in Dämmerlicht oder Dunkelheit, Dreck ...

Den Artikel von Kerstin Wuthenow finden Sie hier!

 
Der Regierungsrat will die Baujagd im Thurgau vollständig verbieten Drucken E-Mail
Samstag, 11. Dezember 2010

Der Regierungsrat will die Baujagd im Thurgau vollständig verbieten. Der Thurgauische Tierschutzverband ist erfreut, Jagd Thurgau bedauert den Entscheid.


Von Martin Knoepfel

frauenfeld. Der Regierungsrat will die Baujagd auf Dachse und Füchse vollständig verbieten. Er möchte aber die Revision der eidgenössischen Jagdverordnung abwarten, bevor das Verbot ins kantonale Recht kommt. Heute ist die Baujagd von Anfang Oktober bis Ende Februar erlaubt.

Der Thurgauische Tierschutzverband (TTSV) hatte

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Geschossene Gesellschaft Drucken E-Mail
Freitag, 10. Dezember 2010

Geschossene Gesellschaft


Wenn Männer und Frauen mit Gewehren durch den Wald schleichen, geht es um mehr, als knapp einer Million Tieren im Jahr den Garaus zu machen. Eine konservative Wirtschaftselite stellt hier ihre interne Rangordnung her.


Quelle: http://www.datum.at/0210/stories/geschossene-gesellschaft/#comments

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EVANA Interview mit Barbara Rütting Drucken E-Mail
Freitag, 10. Dezember 2010


EVANA Interview mit Barbara Rütting: "Ich versuche soviel wie möglich beizutragen, dass diese Welt etwas liebevoller und glücklicher wird"


“Wo bitte geht's ins Paradies?” fragt Barbara Rütting, Schauspielerin, bekannte Autorin und frühere Abgeordnete im Bayerischen Landtag, in ihrem kürzlich im Herbig Verlag erschienenen Buch mit dem Untertitel “Burnout einer Abgeordneten und Neuanfang”.

Wir waren neugierig und baten Barbara Rütting, uns von dem Buch und auch über ihr neues Leben ohne Parteipolitik zu erzählen. Lesen Sie hier:

http://www.evana.org/index.php?id=62288

 

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Kampagne: Rettet die Bambis Drucken E-Mail
Mittwoch, 8. Dezember 2010

flyer_bambi_www.jpgUm dem tierquälerischen Treiben in den Wäldern Bayerns Einhalt zu gebieten, hat die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zusammen mit Peta Deutschland e.V., dem Politischen Arbeitskreis für Tierrechte in Europa e.V. (PAKT), der Initiative zur Abschaffung der Jagd, sowie mit der Initiative pro iure animalis juristische Schritte gegen das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingeleitet. ...
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Nett`s Restaurant – eine richtungsweisende Entscheidung Drucken E-Mail
Sonntag, 5. Dezember 2010

Nett`s Restaurant – eine richtungsweisende Entscheidung

Vergangenen Monat wurde Familie Nett, Inhaber des gleichnamigen Restaurants in dem wunderschönen Pfälzer Weinort Gimmeldingen, von mir mit Infomaterial zur tierquälerischen Produktion von Gänsestopfleber sensibilisiert.
Heute erhielt ich von Familie Nett die erfreuliche Nachricht, dass ab sofort Gänsestopfleber  und Etouffeé-Taube (erwürgte Taube) in ihrem Restaurant nicht mehr angeboten wird.
Bei einem Besuch in der Pfalz lohnt es sich, das wunderbar gelegene Restaurant  zu besuchen: http://www.nettsrestaurant.de/

Im Namen der Tiere ganz herzlichen Dank an Familie Nett, mögen weitere Restaurants ihrem Beispiel folgen.


Wer sich nochmal über das Tierelend der Stopfleberproduktion im Detail informieren möchte, sollte nachfolgende Links besuchen:

http://www.peta.de/web/die_qual_die.153.html

http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1224&language=1

 

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Bundesverfassungsgericht untersagt erneut Käfighaltung von Hühnern Drucken E-Mail
Donnerstag, 2. Dezember 2010

*Bundesverfassungsgericht untersagt erneut Käfighaltung von Hühnern*

Karlsruhe, 02.12.2010: Das Bundesverfassungsgericht hat die Kleingruppenhaltung von Legehennen untersagt. In einer Pressemitteilung wurde heute der Urteilsspruch bekannt gegeben. Danach sei die Kleingruppen- und damit Käfighaltung von Hühnern mit dem Grundgesetz unvereinbar. Bereits 1999 untersagten die Verfassungsrichter die damals weit verbreitete Käfighaltung von Legehennen. Statt sich aber dem Urteilsspruch zu beugen, riefen Lobby und Politik in den Jahren danach die sogenannte

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Fachgespräch "Wald-Wild-Konflikt" Bündnis 90/Die Grünen Drucken E-Mail
Mittwoch, 1. Dezember 2010

Bericht zum Fachgespräch von Bündnis 90/Die Grünen zu
„Jagdrechtlicher Handlungsbedarf aufgrund des Wald-Wild-Konfliktes“
am 26. November 2010 in Berlin

Am 26. November 2010 fand im Paul-Löbe-Haus in Berlin das Fachgespräch mit dem Thema „Jagdrechtlicher Handlungsbedarf auf Grund des Wald-Wild-Konfliktes“ auf Einladung der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin statt.

Die Bundestagsabgeordnete Undine Kurth, die bei Bündnis 90/Die Grünen das Ressort Natur- und Tierschutz bedient, eröffnete das Gespräch, ...

 

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Kormoranabschuss in Rheinland-Pfalz Drucken E-Mail
Dienstag, 30. November 2010


Das Mainzer Umweltministerium, unter der Leitung von SPD Ministerin Margit Conrad, mutiert mit jeder Entscheidung täglich schneller zu einem Tier- und Arten-VERNICHTUNGS-Ministerium. Frau Conrad schafft es mit konsequenter Fachignoranz immer wieder, sich über die Empfehlungen der Naturschutzexperten hinwegzusetzen. Sie ist inzwischen zu  d e m  Prototyp eines Antianimalisten avanciert und dient sich immer unverhohlener der Agrar- und Jagdlobby als deren Interessenvertreter und Erfüllungsgehilfe an.

Lesen Sie dazu den Beitrag in DIE RHEINPFALZ vom 30.11.2010 hier!

 
Schächten Drucken E-Mail
Montag, 29. November 2010

image003_k.jpg image004_k.jpgHier zwei neue Schächtbilder, die keinen weiteren Kommentar bedürfen ...

Hier gehts zur Galerie ...

 
15 Hunde aus Bulgarien gerettet Drucken E-Mail
Dienstag, 23. November 2010


part52.jpgHier der Bericht von RespekTiere:

Die neue Woche startet und wir können diese mit unglaublich wundervollen Nachrichten beginnen!

Bestimmt erinnern Sie sich - wir hatten im Zuge unserer letzten Bulgarien-Reise im Oktober von jenem Hunde-Asyl in der Nähe Sofias berichtet, wo es kein fließendes Wasser gibt - das kostbare Nass muss mit Hilfe von Behältern von weit her gebracht werden - das Dach der Herberge ist undicht, Fenster fehlen, ...
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"Damit keiner mehr sagen kann er hätte es nicht gewußt" Drucken E-Mail
Mittwoch, 17. November 2010

Auszugsweise Zitate aus dem 26- Seitigen Memorandum "Damit keiner mehr sagen kann er hätte es nicht gewußt" des Sebastian Freiherr von Rotenhan


Jagenden Zahnärzten und Rechtsanwälten ist nicht übel zu nehmen, wenn Sie als Gegenleistung für die zum Teil horrenden Jagdpachten uferlos hohe Schalenwildbestände erwarten, wobei sich allerdings die Frage stellt, warum solche Leute überhaupt auf unser Wild losgelassen werden.
Das von der organisierten Jägerschaft in Anspruch genommene Motto, Jagd sei angewandter Naturschutz, ist eine ungeheuerliche Beschönigung dessen, was in unseren Wäldern tagein tagaus stattfindet.

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Die größten Jägerlügen Drucken E-Mail
Dienstag, 16. November 2010


Jägerlügen


von Dag Frommhold

Deutschlands Jäger, insgesamt noch etwa 350.000, greifen massiv in die Ökosysteme unserer Kulturlandschaft ein. Sie verändern sie zu ihrem Nutzen und oft zum Nachteil für den Naturhaushalt.

Für den Abschuss begehrte Arten wie Rehe, Hirsche und Fasane werden mit Wildfütterungen, Medikamenten oder Aussetzaktionen in unnatürlicher Weise vermehrt, wodurch insbesondere den letzten naturnahen Wäldern Fraßschäden gefördert werden. Gegen lästige Konkurrenten, von Fuchs über Marder, Dachs und Iltis bis hin zum Mauswiesel, führt man dagegen mit einer Vielzahl oft tierquälerischer Fallen und dem Gewehr einen wahren Feldzug. Anschließend dient sich die Jägerschaft in der Öffentlichkeit als Ersatz für die zuvor von eigener Hand ausgerotteten "Raubtiere" an. Doch diese kann und muss der Mensch gar nicht ersetzen. Beutegreifer haben in

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Über Fuchsrüden, ihre Rolle bei der Welpenaufzucht und §22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes Drucken E-Mail
Dienstag, 16. November 2010

Über Fuchsrüden, ihre Rolle bei der Welpenaufzucht und §22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes

von Dag Frommhold


Füchse haben in den meisten Bundesländern keine Schonzeit und dürfen das ganze Jahr über geschossen oder in Fallen gefangen werden. Lediglich Elterntiere genießen den Schutz von §22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes, der sie so lange vor Nachstellungen bewahren soll, wie sie für die Aufzucht des Nachwuchses notwendig sind. Dadurch soll verhindert werden, dass Jungtiere, die allein auf sich gestellt noch nicht überlebensfähig wären, durch Unterkühlung, Verhungern oder Verdursten zu Tode kommen.

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Die Verantwortungslosigkeit der Jäger Drucken E-Mail
Sonntag, 14. November 2010

Mehrere Unfälle durch Wildschweine auf der Autobahn
13.11.2010, 15:43 Uhr | presseportal.de

Hildesheim (ots) - Samstag, den 13.11.2010, 10.50 Uhr

Mehrere Unfälle durch Wildschweine auf der Autobahn - Tiere auf der Flucht vor Treibjagden?

Gleich vier Verkehrsteilnehmer melden sich bei der Einsatzzentrale der Polizei in Hildesheim. Eine Rotte Wildschweine habe versucht die Autobahn nahe der Kreisstraße 212 im Landkreis Hildesheim von der Wöhler zur Heersumer Seite zu überqueren, wobei einige Tiere mit den Pkw der Anrufer kollidiert sind.

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Landwirtschaftsministerien von Köberle, Brunner, Puttrich & Co. rufen zum Rechtsbruch auf Drucken E-Mail
Freitag, 12. November 2010

Landwirtschaftsministerien von Köberle, Brunner, Puttrich & Co. rufen zum Rechtsbruch auf

Die Jagdausübung ist in Deutschland durch das Bundesjagdgesetz und die Landesjagdgesetze geregelt. Einfluss auf die Jagd haben weitere Gesetze wie das Waffengesetz, Naturschutzgesetze und das Tierschutzgesetz. Übergeordnet ist das deutsche Grundgesetz - unsere Verfassung -, welche beispielsweise dem Schutz der Tiere oder des Eigentums entsprechend hohe Gewichtung beimisst.

Gemacht werden diese Gesetze durch den Bund bzw. die Länder, welche gemeinsam mit untergeordneten Behörden im Rahmen der so genannten

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