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Wir informieren Sie über die Kernpunkte:

 
Zitat der Woche
Zitat zum Wochenende   

     Es ist wichtig, die Fortpflanzung zu entmutigen,
denn die Furcht, dass die Menschheit erlösche, hat
keine Grundlage: was auch geschieht, es wird immer
genug Blöde geben, die nichts besseres wünschen,
als sich fortzusetzen, und wenn selbst sie sich
schließlich entziehen, so wird sich immer irgendein
widerliches Paar finden, das sich dafür opfert. Es
geht nicht so sehr darum, den Hunger aufs Leben zu
bekämpfen, als die Lust auf „Nachkommenschaft“.
Die Eltern, die Erzeuger, sind Provokateure oder Irre.
Dass noch die letzte Missgeburt die Gabe besitzt,
Leben zu geben, „auf die Welt zu bringen“ – gibt es
Demoralisierenderes?
Die kriminelle Aufforderung der Genesis: „Wachset
und mehret euch“, konnte nicht aus dem Munde des
guten Gottes gekommen sein. Seid selten, hätte er
vermutlich empfohlen, wenn er mitzureden gehabt
hätte. Niemals hätte er ferner jene unheilvollen
Worte hinzufügen können: „Und macht euch die
Erde untertan“. Man sollte sie sogleich ausmerzen,
um die Bibel von der Schmach zu reinigen, sie
aufgenommen zu haben. Das Fleisch wuchert immer
mehr wie ein Ganggrän auf der Erdkruste. Es vermag
sich keine Grenzen zu setzen, es wütet trotz allen
üblen Erfahrungen, es hält seine Niederlagen für
Eroberungen, es hat niemals etwas gelernt.

Emil Cioran, Die verfehlte Schöpfung   

 
Wer ist pia
Wer und was ist pro iure animalis?

pia Fuchs Hier finden Sie Informationen zu der Tierrechtsinitiative pro iure animalis!
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EDITION GEGENSICHT

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Was ist Antinatalismus?

Der Antinatalismus ist eine Moraltheorie, die eine von der Philosophie weitgehend verdrängte Frage aufnimmt: die Frage, OB Menschen existieren sollen. Während es zahllose Stellungnahmen zur Frage gibt, WIE die bereits existierenden Menschen leben sollen, haben sich nur wenige Denker mit der Frage beschäftigt, ob es eigentlich moralisch vertretbar ist, neue Menschen zu zeugen. Der Antinatalismus stellt in Frage, was selbstverständlich scheint: dass auch künftig Menschen gezeugt und geboren werden sollen. Auf den ersten Blick könnte diese Moraltheorie damit bedrohlich scheinen. Auf den zweiten Blick aber nimmt sie das folgende POSITIVE ZIEL und das nachstehende GEBOT ernster als andere Moraltheorien:

POSITIVES ZIEL
Keine Sterbenden mehr. Eine Welt ohne Kriege, Massenmorde und Krankheiten. Nirgendwo Schmerzensschreie. Und niemand, der Hunger oder Durst leidet.
Wer würde nicht unterschreiben, dass jede Person das ihr Mögliche tun sollte, um dieses Ziel zu erreichen?

GEBOT
„Handle nicht so, dass eine Person infolge deines Handelns sterben muss.“
Die allermeisten Personen beanspruchen für sich, stets so zu handeln, dass infolge ihrer Handlungen niemand sterben muss. Nun hat aber jede Person, die einen Menschen zeugte, bereits so gehandelt, dass ein Mensch als Konsequenz dieser Handlung sterben muss:  das eigene Kind. Und jedes Paar, dass entschlossen ist, einen Menschen zu zeugen, hat den Entschluss gefasst, so zu handeln, dass ein Mensch (das eigene Kind!) als Konsequenz dieser Handlung sterben muss.

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