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   Nachgelagerte Probleme

An der Schwelle des Todes steht ein Tor, durch das jedes Leben unabänderlich schreitet, schreiten muss, freiwillig, unfreiwillig, friedlich oder gewaltsam. Eigentlich müsste nach den Gesetzen der Logik  hinter dem Tor, auf einem großen Sammelplatz, der Strom der Toten sortiert und nach Gruppen geordnet werden. Denn glaubt man den Lehren der zahllosen Religionen und Jenseitsvorstellungen, muss der eine Tote dem Jenseitsreich von Allah, der andere dem des Jehova und der nächste dem Reich des Christengottes zugeordnet werden. Sorgfältig muss das geschehen, denn falsche Zuordnungen hätten fatale Folgen und eine Rücküberweisung beispielsweise vom jenseitigen Christenreich ins Jehovareich würde immensen administrativen Aufwand erfordern. Darüber hinaus müssen auch die Hindus sowie Buddhisten und Shintoisten den richtigen  Jenseitseingang finden. Und was ist mit Rand- und Untergruppen der einzelnen Religionen, was wird mit den Atheisten und Agnostikern? Was wird mit den Zeitgenossen, die heute noch zu den Ruhestandsgöttern wie beispielsweise  Wotan, Isis, Osiris, Zeus, Apoll und Mithras wollen? Und wo landen die Tiere?

Man merkt und spürt, dass das Ganze in ein immenses logistisches Problem im Totenreich ausufert. Denn es ist nicht nur mit der richtigen Zuordnung getan, nein, denn innerhalb der einzelnen Jenseitsbereiche muss wiederum nach Gruppen sortiert werden. Die einen wandern in den Himmel, andere in die Hölle, die nächsten werden zur Wiedergeburt aufgefrischt und vorbereitet, andere wiederum marschieren zu den versprochenen 72 Jungfrauen, die selbstverständlich dann auch freudig erregt bereitliegen sollten; bei einer Märtyrerschwemme ist das immer ein großes Beschaffungsproblem! Die einzelnen Bereiche müssen auch langfristig verwaltet werden, denn wer seine Strafe im Fegefeuer beispielsweise abgebüßt hat, sollte auch umgehend in himmlische Bereiche umgesiedelt werden

Am einfachsten hat man es mit den Tieren und Atheisten. Die Tiere, da seelenlos, wandern tutto completo direkt ins Nichts, bis auf die lokalen Ausnahmen, die vereinzelten Reinkarnationsbedarf abdecken müssen. Bei den Atheisten und gar Agnostikern müsste jedoch ein religionsübergreifendes Jenseitsgremium entscheiden, ob Verzeihung gewährt wird,  ob Besserungshaft - sprich Fegefeuer - oder gleich die Pforte ins Nichts gewählt werden muss, also die gleiche Tür, durch die auch die Tiere gestoßen werden.

Die kurze Analyse der Managment-Aufgabe im Totenreich zeigt augenfällig eine Problematik, die uns Diesseitigen in ihrer Tragweite meist unbekannt ist und die einer aufwendigen und komplexen Sytemsteuerung bedarf.

Es könnte natürlich aber auch sein, da die Natur klug und der Mensch im allgemeinen erheblich weniger Vernunft besitzt, als er von sich selber glaubt, dass die Probleme im Totenreich gar nicht existieren, weil das Totenreich eine Erfindung angstgeschüttelter Menschen ist, die sich mit ihrem Lebensende nicht abfinden können. Wir Nihilisten sehen mit  dem Durchschreiten der Todespforte uns aller Probleme ledig, hinter uns liegend, denn der Tod ist für uns wie für  j e d e s  Lebewesen gleichermaßen der Schritt ins Nichts, der Weg in den unendlichen Frieden der leidensfreien Nichtexistenz, die Rückkehr in den sicheren Hafen der empfindungslosen Ewigkeit.


Gunter Bleibohm, Aphorismen

 

 
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